Calisthenics – Hype oder gute Workouts?

Calisthenics – Nur ein neuer Fitnesstrend oder ein wirklich guter Weg, um fit zu werden?

Anfang des 21. Jahrhunderts kamen einige Fitnessfans aus dem Big Apple auf die Idee, ein ganz normales Schild an der Straße zum Trainingsgerät umzufunktionieren und schon war einer neuer Trend geboren: Calisthenics. Über das Internet wurde die neue Trainingsart schnell verbreitet und seitdem wächst die Anhängerschaft und der damit verbundene Hype stetig. Bei Calisthenics wird vorzugsweise unter freiem Himmel trainiert. Als Equipment braucht es nicht mehr als das eigene Körpergewicht, was man praktischerweise ja sowieso immer mit sich herum trägt. Der große Vorteil von Calisthenics wird also schnell klar. Es kann überall und zu jeder Zeit trainiert werden. Zu Nutze gemacht werden sich dabei Hangelstangen, Barren oder Klimmzustangen – oder alles, was dem ähnlich sieht. Viele der Übungen, die bei Calisthenics sehr beliebt sind, kommen aus dem Bereich des klassischen Geräteturnens. Gepaart werden diese klassischen Übungen mit Einflüssen aus der Gymnastik, der Leichtathletik und des Parcours. Sowohl Anfänger als auch wahre Fitnessprofis können sich mit dem Trainingsprogramm fit halten, denn die Übungen sind sehr vielfältig und anpassbar.

Die Trainingsmethoden von Calisthenics

Wie bereits erwähnt, ist Calisthenics sehr abwechslungsreich. Für nahezu jeden individuelle Trainingsziel bietet es die passenden Übungen. Ganz egal, ob es darum geht, die Koordination, Kraftausdauer oder Maximalkraft zu stärken. Das Training lässt sich ganz einfach auf die individuellen Ziele abstimmen und dementsprechend variieren. Ist ein Athlet beispielsweise schon von Klimmzügen gelangweilt und kann diese im Schlaf ausführen, so kann die Schwierigkeit durch den Klimmzug mit nur einem Arm ganz leicht angepasst werden. Auch der Einsatz von Gewichtswesen kann den Schwierigkeitsgrad des Trainings steigern. Widerstandsbänder dagegen helfen, Übungen zu schaffen, die ohne nicht bewältigt werden können.

Die beliebtesten Calisthenics Übungen

Die Hauptübungen beim Calisthenics Functional Training bestehen aus Kniebeugen, Dips und Klimmzüge. Die klassische Übung der Liegestütze kann in rund 50 unterschiedlichen Varianten ausgeführt werden. Langweile kommt bei diesem Training also sicherlich nicht so schnell auf.

Auch für Fitnessanfänger bestens geeignet

Besonders für die Anfänger in der Fitnesswelt ist es essentiell, dass die grundlegenden Übungen wie Klimmzüge, Liegestützen oder Squats kontrolliert und sauber ausgeführt werden können. Dies ist die Basis eines guten Workouts und Verletzungen durch falsche Ausführungen oder Fehlbelastungen können von Beginn an vermieden werden. Wie bei allen neuen Sportarten, sollte der Athlet allerdings mit sich selber geduldig sein. Den der Aufbau von Muskeln geht nicht innerhalb von zwei Tagen von statten. Ein guter Richtwert ist an zwei bis drei Tagen in einer Woche zu trainieren. Um den Muskeln den nötigen Reiz zum Wachstum zu bieten, sollte eine progressive Trainingsstrategie verfolgt werden. Dies bedeutet, dass, wenn eine Übung gut beherrscht wird, sollte die Wiederholungszahl vergrößert werden oder die Pause zwischen den einzelnen Übungssätzen verringert werden. Insgesamt empfiehlt es sich bei Calisthenics zwischen zwei und drei Sätzen mit je bis zu zwanzig Wiederholungen pro Übung auszuführen.

Fazit – Calisthenics Trend oder Hype

Als Alternative zum klassischen Krafttraining eignen sich Calisthenics sehr gut, um neue Muskeln aufzubauen. Zusätzlich wird hierbei auch stark die Koordination und die Kontrolle über den eigenen Körper gestärkt. Dies ist mit dem herkömmlichen Krafttraining nicht möglich. Da das Training ganz unabhängig von Ort und Zeit ohne nötiges Equipment ausgeführt werden kann, ist es sehr unkompliziert und gut in den Alltag zu integrieren, auch, wenn man nur wenig Zeit für das Fitnesstraining in seinem stressigen Alltag findet. Calisthenics ist also nicht nur ein Hype, sondern tatsächlich eine sinnvolle Art zu trainieren. Allerdings ist diese Art zu Trainieren nicht neu, sie besteht in der Basis hauptsächlich aus den hinlänglich bekannten Grundübungen, die bereits altbewährt sind. Hier wurde einer alltbekannten Trainingsmethode im Prinzip nur ein neuer Name gegeben – das macht die Trainingsmethode allerdings nicht weniger effektiv.…

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Funktionelles Training – Was sind die Vorteile?

Mit dem traditionellen Krafttraining können sowohl Muskelgruppen als auch gezielt einzelne Muskeln beansprucht werden. So werden beispielsweise die Muskeln des Bizeps ausschließlich mithilfe der Bizeps-Maschine trainiert, sodass dementsprechend nur die Gelenke des Ellbogens belastet werden. Die ausgeführte Bewegung an sich ist dabei in keinster Weise mit einer sogenannten „Funktion“ verknüpft, denn im alltäglichen Leben macht diese eher wenig Sinn. Darüber hinaus wird die bzw. der Trainierende in der gesamten Übung stabilisiert. Diese Stabilisation ist dabei weder „funktionell“ noch zweckdienlich. Und genau an diesem Punkt beginnt das Funktionelle Training. Denn ob nun beim Sport oder im alltäglichen Leben man muss sich stets neu stabilisieren.

Dabei gibt es nicht „die eine Bewegung“, welche sich auf eine bestimmte Muskelgruppe oder ein Gelenk beschränkt, vielmehr sind bei sämtlichen Bewegungsabläufen entweder eine Muskelkette oder einige Muskelgruppen am Geschehen beteiligt. Die bzw. der Trainierende versucht daher mit jeder Bewegung ihren bzw. seinen Körper zum einen auszugleichen und zum anderen zu stabilisieren. Insbesondere die Tiefen- als auch Rumpfmuskulatur spielt dabei eine wichtige Rolle.

Das Ziel des Funktionellen Trainings

Das Funktionelle Training versucht zum einen die körperliche Leistung zu steigern und zum anderen die Fähigkeiten des Körpers zu verbessern. Dazu gehören Ausdauer, Stabilität, Flexibilität, Schnellkraft sowie Gleichgewicht.

Die Funktionsweise des Funktionellen Trainings

Mithilfe regelmäßiger als auch systematischer Wiederholungen können Muskelgruppen als auch mehrere Muskeln beansprucht werden. Während der Durchführung befinden sich beide Füße bei vielen Übungen stets auf dem Boden, sodass die bzw. der Trainierende mit dem eigenen Körpergewicht arbeiten muss. Dementsprechend kann der Körper ohne Weiteres gezielt in eine bestimmte Lage gebracht werden, sodass er reagieren und sich ausbalancieren muss.

Mit fortschreitendem Training werden die Übungen darüber hinaus schwieriger und auch komplexer, sodass Fortschritte erzielt werden können. Sowohl Hilfsmittel als auch unterschiedliche Geräte können den Trainings-Reiz stets neu entfachen.

Die Vorteile des Funktionellen Trainings

Vielfältig und effizient
Das Funktionelle Trainings ist im Vergleich zu anderen Sportarten überaus effizient. So werden anders als mit den an der Maschine ausgeführten Bizeps-Curls nicht nur eine bestimmte Muskel-Region angesprochen, sondern viele verschiedene Muskelgruppen sowohl beansprucht als auch trainiert. Wird das Funktionelle Training beispielsweise zweimal in der Woche für knapp dreißig bis fünfundvierzig Minuten ausgeführt, lassen sich in nur wenigen Monaten Fortschritte verzeichnen. Das Funktionelle Training eignet sich dabei vor allem für Menschen die entweder ihr Fett abbauen oder ihr Körpergewicht reduzieren möchten.

Individuelle Gestaltung
Darüber hinaus lässt sich das Funktionelle Training individuell gestalten. Es ist unabhängig gegenüber vom Alter, Geschlecht, Trainingsniveau sowie von der Sportart. Außerdem lässt sich der Trainingsplan des Funktionellen Trainings optimal an die eigenen Voraussetzungen sowie Vorlieben anpassen. Dementsprechend eignet sich das Funktionelle Training nicht nur für Fortgeschrittene, sondern ebenso für Anfänger.

Besseres Gleichgewichtsgefühl
Das Training hilft des Weiteren zur Vorbeugung möglicher Verletzungen während des Sports, sowie im alltäglichen Leben wie beispielsweise in der sogenannten Sturzprophylaxe. Insbesondere bei Ungleichgewichten oder physischen Fehlstellungen ist es notwendig sowohl Gleichgewichtsgefühl als auch Kraft zu entwickeln, sodass man vor Stürzen oder auch Verletzungen geschützt ist. Sind wiederum bereits Verletzungen oder bestimmte Vorerkrankungen vorhanden, kann das Funktionelle Training ohne Weiteres an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Viele Sportarten, darunter Tennis, Schwimmen, Radfahren und Golf, verlangen eine kräftige Rumpfmuskulatur. Grund für einen stabilen Rumpf ist die Kraft die daraus gezogen werden kann, denn nur so können sämtliche Muskelgruppen während der Ausführung des Sports aktiviert und beansprucht werden.

Wird nie langweilig
Funktionelles Training wird nie langweilig, schließlich ist es zum einen überaus vielseitig und zum anderen macht es großen Spaß. Je nach eigenem Schwerpunkt, ob Gleichgewicht, Kraft, Ausdauer usw. stehen der bzw. dem Trainierenden unzählige Übungen mit oder ohne Hilfsmittel, mit Einsatz des eigenen Körpergewichtes oder ohne, zur Verfügung.…

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Olympia Gym And Fitness

Herzlich willkommen zur offiziellen Webseite unseres Fitness Studios in Wuppertal!

Wir geben unser Bestes, um ein Full Service Gym zu sein und nicht nur ein Gebäude, welches du ein paar mal die Woche besuchst. Neben all den herkömmlichen Fitnessgeräten findest du bei uns zusätzlich einen Kursraum, eine Turnecke und ein großes Reck an dem Bodyweight Sportarten wie Calisthenics gemacht werden können. Außerdem werden in unserem Kursplan gezielt Yoga und funktionelles Training angeboten, sodass ihr die richtige Ausführung lernt, euren Körper und Geist stärkt und bald sicher und alleine in der Turnecke selber trainieren könnt.

Wir wünschen euch viel Spaß!…

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